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  Unsere Startwinden:

     - Eigenbauwinde

     - Tostwinde
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Diese Winde besitzt einen 214 PS MAN Dieselmotor und ein völlig neues Antriebskonzept:
Die Segelflugzeugstartwinde Typ DÜHA 01 (abgeleitet von den Namen der Konstrukteure und Vereinsmitglieder Willi Düring und Hermann Hartkens) ist als Doppeltrommel - Längsschleppwinde ausgelegt. Bei der konstruktiven Auslegung aller Baugruppen wurde eine maximale Seilzugkraft von 5000 N zugrunde gelegt. Die Antriebsleistung und die Seilgeschwindigkeit wurden so gewählt, daß ein neuzeitliches doppelsitziges Segelflugzeug mit einem Fluggewicht bis zu 925 kg sicher gestartet werden kann. Die Antriebsleistung wird von dem mit konstanter Drehzahl laufenden Dieselmotor auf eine im Förderstrom regelbare Axialkolben - Hydraulikpumpe übertragen. Durch ein Handsteuergerät wird die Elektro- hydraulische Servoverstelleinheit angesteuert, und der Förderstrom der Hydraulikpumpe und somit die Drehzahl der jeweilig eingeschalteten Hydraulikmotoren hydraulisch geregelt. Von der Seiltrommel wird die Kraft auf das Schleppseil übertragen und nach Umlenkung durch die Azimutrollen zum geschleppten Segelflug geleitet. Zum Antrieb der Seiltrommeln und damit auch zum Starten der Segelflugzeuge wird ein Dieselmotor, Bauart MAN D 2535 M, mit angeflanschter Hydraulikpumpe SAUER SPV 2/166 verwendet. Der Dieselmotor mit einem Hubraum von 12763 ccm erreicht seine maximale Leistung von ca. 157kw/214PS bei 1800  Umdrehungen je Minute. Da der Motor mit einer konstanten Drehzahl (1800rpm) läuft, die im Bereich des höchsten Drehmomentes liegt, ergibt sich die Übersetzung aus dem veränderlichen Förderstrom der Hydraulikpumpe. Die Übersetzung beträgt also 1:0 bis 1:1.
Die Seiltrommeln werden direkt auf das Untersetzungsgetriebe der Hydraulikmotoren aufgesetzt, so daß man auf eine seperate Seiltrommellagerung verzichten kann. Die Getriebe sind für diese fliegende Lagerung ausgelegt. Die Kappvorrichtung ist auch eine Eigenkonstruktion, basiert aber auf Teilen der Firma "Tost". Auf eine Spulvorrichtung kann aufgrund der schmalen und über  einen Meter Durchmesser großen Seiltrommeln verzichtet werden. Wir haben uns ein sehr bedienerfreundliches Startgerät erschaffen, mit dem wir seit 1991 schon über 10.000 Starts machen konnten. 

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Dies ist die Bedieneinheit für die Winde. Auf der Oberseite befinden sich die Kappvorrichtungen und das Radio. Darunter sind die Kontrollinstumente für den Motor angebracht. Zwischen den Sitzen ist der Wahlschalter für die Trommeln und der Hebel angebracht, mit dem der Öldurchfluß und damit die Trommeldrehzahl beeinflußt wird. Auch ein Feuerlöcher für den Notfall darf nicht fehlen.
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